Tipps

#durchblick

00_optikmeisterei

Rendevouz mit Ted

Manchmal kommt er wieder durch: der Drang nach Veränderung. Früher war dies jedoch fast noch leichter getan, als gesagt. In rasender Geschwindigkeit tauschte ich meine rosafarbenen Roben in ein Scooter-Lookalike mit einem Hauch Gothic ein.

Jetzt weiß ich, wer ich bin: eine Mischung aus Flohmarkt und Hut. Doch meine schwächelnden Augen haben mir eine neue Leidenschaft beschert, mit der ich weiterhin spielen darf: Die Brille. Unausgewachsen in einer Phase der Mini-Rebellion habe ich Gestelle divers auf dem Spielplatz mit Absicht (und nicht aus Versehen) vernichtet, heute gehören sie zu meinen größten Schätzen.

Meine jüngste Brillenaffäre heißt Ted Baker. Man nehme ein bisschen Gold, ein wenig Marmor und eine Portion Schwarz mit Schleifchen garniert und schon ist eine Theresa glücklich – die Augen sowieso. Wo ich dieses Träumchen erstanden habe? Von dem wohl schönsten Brillengeschäft in Erlangen. Beim Brillenkauf darf der Akt an sich ja auch etwas für’s Auge sein.

Die Optikmeisterei wird ihrem Namen gerecht: Bei der Wahl des Gestells ist sie wahrlich meisterlich. In Zukunft werden mein Gesicht nur noch Gläser aus diesem feinen Laden zieren. Die Zeiten der FastFood-Läden à la Mc Brille & Co sind vorbei.

01-optikeisterei

02-optikeisterei

03-optikeisterei-kontakt

facebook-button_ryan

Standard
Allgemein, Blogroll, Tipps

Ein Morgen mit Iris Apfel. Danke Netflix.

00-Cover-Iris-Apfel.jpg

Ich bin ein »Senkrechtschauer«. Sobald sich mein Rumpf in die Waagrechte begibt, schließen sich meine Augenlider automatisch. So ist und bleibt der einzige Ort, an dem ich einen Film mit Sicherheit von Anfang bis Ende sehen werde, das Kino. Zwar habe ich bereits unzählige mehr oder weniger bewegende bewegte Bilder gesehen, von den meisten jedoch nur maximal 10 Minuten. Meine Liste der unvollendeten Dinge wird dank des »Püppchenschlafverhaltens« immer länger.

Immer wenn ich kündigen will…

Nicht nur aus dem Grund lohnen sich für mich Investitionen in das Heimkino on Demand nicht. Serien fühlen sich wie unnötig in die Länge gezogene Filme an und die vergleichsweise magere Filmauswahl will mein rastloses Auge einfach nicht zufrieden stellen. Doch jedes Mal, wenn ich beschließe, meinem gestreamten Abonnentendasein ein Ende zu bereiten, spielen Netflix und Co ihre Joker aus.

»More is more and less is bore.«

Iris hieß das heutige Wunderwerk, mit dem ich in nur 1 Stunde und 15 Minuten meinem übergeordneten Lebensziel ein Stück näher kam: Ein Vogel zu sein, ob schrill, seltsam, selten oder alles zusammen, der auch mit 90 Jahren noch funktionstüchtige Flügel hat. In ihren Augen ein »geriatrisches Starlet« – in meinen Augen auf herrlich charmante Art und Weise nicht von dieser Welt. Wie eine zum Leben erwachte Kollektion wundersamer Dinge erscheint Iris Apfel. Doch sie ist nicht wählerisch im herkömmlichen Sinne. Scheinbar instinktiv folgt sie ihrem Geschmack und schafft dabei das, was wohl die wenigsten schaffen: Ihrem Stil treu zu bleiben.

I’m a hopeless romantic. I buy things because I fall in love with them. I never buy anything just because it’s valuable. My husband used to say I look at a piece of fabric and listen to the threads. It tells me a story. It sings me a song. I have to get a physical reaction when I buy something. A coup de foudre – a bolt of lightning. It’s fun to get knocked out that way!

Iris Apfel lässt an den nie enden wollenden Einfallsreichtum der Modewelt glauben, Iris Apfel lässt an die Liebe glauben, mit Iris Apfel versteht man Schönheit neu:

I never felt pretty. I don’t feel pretty now. I’m not a pretty person. I don’t like pretty. So I don’t feel badly. And I think it worked out well, because I found that all the girls I know who got by on their looks, as time went on and they faded, they were nothing. And they were very disappointed. When you’re somebody like myself, in order to get around and be attractive, you have to develop something, you have to learn something, you have to do something. So you become a bit more interesting.

Eine wunderbare Dokumentation mit einer Portion von allem, was der Kopf ab und zu braucht.

Trailerliebe:

facebook-button_ryan

Standard
Blogroll, Reise, Tipps

Cats Cosmos

Cathrin_Cover

How to travel in an extraordinary way.

Fernweh hat sie schon immer geplagt. Doch im September wurde der Schmerz zu groß. Cathrin packte ihren Rucksack, ihr Sparschwein und machte sich auf und davon. Auf eigene Faust – Vox ist für Anfänger.

Erstes Reiseziel: Indonesien.
Reiseziele divers: Offen.
Rückflug: Offen.

Sorgen muss man sich nicht machen: Der blonde Wirbelwind ist ein Po-Po-Po-Pokerface, das sich mit viel Charme und Witz bis jetzt aus allen brenzligen Situationen erfolgreich davon stehlen konnte.

Auf cats-cosmos.de bleibt den (un-)freiwillig Zurückgebliebenen nichts verborgen. Zerstreut, verwirrt, verrückt, mutig, mit viel Humor und einer Portion Glück stürzt sich mein Lieblingsreisemädchen ins Abenteuer Weltreise und erzählt auf Ihrem spontan zur Reise gegründeten Blog von Ihren Erlebnissen irgendwo zwischen rosarot und kackbraun.

«Ich habe Soziologie studiert und habe es gehasst. Habe unbezahlte Praktika gemacht und habe sie geliebt. Ich hatte gute Jobs, beschissene Jobs und keine Jobs. Ich war in der Karibik und im bayerischen Wald.  Ich mag Bratwürste mit Kraut und Senf und liebe Laab Gai.»

Nun liebt Cathrin Thailand und Thailand liebt Cathrin.

Fortsetzung folgt auf: http://cats-cosmos.de
Viel Freude!
 

Standard