#6 Michael

Michi_Cover

Triathlet – 34 Jahre

Schulsport ist kein Sport.

Sport. Schwieriges Thema. Nachdem ich in meiner Jugend unzählige Schulsporteinheiten als Außenseiter auf der Ersatzbank verbracht habe, tauschte ich kurz vor dem Abitur Sport in all seinen Ausdrucksformen gegen Psychologie ein. Mein Notendurchschnitt dankte es mir. Psyche vs. Physis. Mit einer gesunden Psyche zur gesunden Physis. Heute schenke ich wissenschaftlichen Studien mehr Glauben und jogge. Böse Zungen sprechen dabei vom Wellnessjoggen. Ich bezeichne es eher als ein Davonlaufen vom Stress, von unliebsamen Ereignissen und unliebsamen Persönlichkeiten, mit Schokolade und Keksen als Antrieb. Ehrgeiz generell, ja. Falscher Ehrgeiz, insbesondere bei sportlicher Aktivität, nein.

»Was wäre nur aus mir geworden,
wenn ich im Erzgebirge groß geworden wäre?«

Ein Skispringer. Wie erkennt man sportliches Talent? Wären meine Eltern unnachgiebiger mit mir gewesen, hätte sich vielleicht mein sportlicher Geist entfaltet. Nun ja, so bleibe ich, was ich bin: Inaktiv(iert). Michael weiß, was aus ihm geworden wäre: Ein Triathlet. Das ist er nun auch. Mit der Lizenz zur Triathletenfortpflanzung. Die Begeisterung am Sport zeigte sich bereits in frühester Jugend. Als Kind des Erzgebirges kommt man an sportlichen Aktivitäten nicht vorbei. Doch seine wahre Passion offenbarte sich erst an der Universität. Ein Kommilitone steckte ihn mit seiner Begeisterung für den Triathlon an und legte den Grundstein für Michis professionelle Karriere als Sportler.

Roth – das kleine Hawaii

Michis Umweg über die Marketingabteilung bei der GFK sei Dank. Für seinen Job zog er in die unmittelbare Nähe des deutschen Mekkas für Triathleten: Roth. Das fränkische Umland beherbergt den größten Wettkampf in der Disziplin, die Roth Challenge. Little Hawaii für die unfreiwilligen-unreisewilligen Triathleten. Der Wettbewerb lockt Michi im Großen und im Kleinen. Auch das Original hat er bereits erfolgreich bestritten. Dieses Jahr geht er als Profi an den Start.

Die Hobby-Profession

Aus seinem Hobby hat Michi ein Unternehmen gemacht. So saugt er nicht nur die Erfahrungen anderer Sportler auf, sondern gibt auch seine weiter. In Praxis und Theorie. Mit Trainings- und Ernährungsplänen ist er ein wahrgewordenes Tutorial für Triathleten, oder solche die es werden wollen. Von Fern und Nah kann man von seinem Erfahrungsschatz zehren. So lassen sich seine Geheimtipps auf dem Weg zum erfolgreichen Triathleten in seinen bisher veröffentlicheten Büchern auf der ganzen Welt nachlesen. Auch der arbeitende Bürogeselle mutiert zum Hoffnungsträger. In seinem meistverkauften Werk »Triathlontraining für Berufstätige« gibt er Ratschläge zur optimalen Vereinbarkeit von Sport und Arbeit. Kind und Job war einmal.

Der Osten Nürnbergs – Lebensraum Sport

Im Osten Nürnbergs ist Michi zu Hause. Hier findet er alles, was er zum überleben braucht: Natur pur zur sportlichen Entfaltung und Stadt pur zum (un-)sportlichen Vergnügen. Hier kann er alt werden. Wenn man dies mit Sport im Blut überhaupt werden kann.

Michi hat auch meinem inaktiven Sportlerherz Hoffnung gegeben. Nach 10.000 Stunden körperlicher Aktivität hat man das Maximum seiner Fähigkeiten erreicht. Von wegen die fetten Jahre sind vorbei. Bei mir geht es mit 36 erst richtig los.

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Michis Webseite: http://www.michael-krell.com
Michis Blog: http://michael-krell.blogspot.de

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