Le fille de Erlangen

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Gut gegen einkaufen24.de

Das digitale Geschäft habe ich mittlerweile lieb gewonnen. Warum? ASOS und Co machen nie Schluss, auch nicht mit mir. Neulich warf mein Beruf, der Handel mit Finanzen, die Frage auf, warum wir nicht jegliche Wünsche und Sorgen in die digitalen Hände einer personifizierten Unperson legen sollten. Die Parfümerie Höfer lieferte mir ein paar Tage später die Antwort.

Wer nicht sucht, wird gefunden.

Eine Parfümerie wegen ihrer Düfte aufzusuchen, mag für den Laien naheliegend sein, doch mein Anliegen war ein anderer Natur. Verlassen habe ich »Höfer« dennoch einparfümiert. Mögen die einen ihrem Leben stets die gleiche Duftnote geben, weiß Herr Zether – er möge mir verzeihen, wenn ich seinen Namen falsch geschrieben habe -, dass ein Duft manchmal auch nur für eine bestimmte Zeit stehen kann, mit Option auf mehr.

Der Duft von Erlangen

Mein jetziger Zwischenstopp, Erlangen, riecht nach Serge Lutens. Le fille de Berlin heißt die Duftnote, die Herr Zether mir und meinem Erlanger Sein verliehen hat. Eine Hommage an das Berlin der 20er und 30er Jahre, die sich der eindimensionalen Wahrnehmung entzieht und Gegensätze vereint.

„Meine Parfums sind weder traditionell noch revolutionär. Sie sind Ausdruck meiner Persönlichkeit. Ein Parfum ist eine Folge von Akkorden, die von einem selbst kommen. Man muss ein Jahr handwerklich arbeiten um ein Parfum zu schaffen.Die Zusammenfügung von Essenzen ist etwas Emotionelles. Am Ende entsteht etwas Zauberhaftes!“

Treffender als Lutens selbst hätte man seine Kreationen wohl nicht beschreiben können.

Von Nase zu Nase…

So habe ich für mich die Erklärung gefunden, weshalb ich den wahrhaftigen Spürnasen des Alltags weiterhin meine Aufmerksamkeit schenken werde.

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Kontakt-Hoefer

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