Britisches Koffein

mathilde_cover

Mathildes Tea Room

Das Extrem oder Nichts.

Alles, was ich gerne habe, verzehre, oder anderweitig ins Herz geschlossen habe, genieße ich im Extrem. Wie kann man sich nur in quälender Enthaltsamkeit den stets lockenden – auch wenn verbotenen, weil ungesunden – Genüssen entziehen? Ich esse nicht ein Stück Kuchen, sondern eine ganze Torte. Ich esse nicht ein Stück Schokolade, ich esse eine ganze Tafel. Ich trinke nicht eine Tasse Kaffee, sondern eine Kanne. Die Liste der verbotenen Köstlichkeiten, die meine (Sehn-)Sucht heraufbeschwören ist lang.

Tee als Ersatzdroge.

Dieses Jahr habe ich Tee als Koffeinsubstitut für mich entdeckt. Der Entzug war hart. Mein iPhone mutierte dabei zum Märtyrer und musste sterben. Es ist ertrunken, eventuell auch verbrannt. Rooibusch Karamell-Tee in Kombination mit modernen Technologien hat zerstörerische Auswirkungen.

Mit dem Chai-Exzess hat alles angefangen. Nun steht Ingwer-Tee als Super-Tee analog zum Super-Food hoch im Kurs. Man trinkt sich nicht nur schön, sondern auch gesund, welch Mehrwert.

Von innen wie von außen.

Miriam, eine wunderbare Kollegin, ist nicht nur die einzige, „die wirklich arbeiten tut“ ( *Minigast), sondern auch ein Genie der Teekunst. So zauberte sie mir neulich einen Ingwertee, der nicht nur lecker schmeckte, sondern auch noch fabelhaft aussah. Kein Wunder, sie hat von den Besten in der Tee-Wundermanufaktur gelernt, dem Mathilde Tea Room.

Mo, die Gründerseele des Mathilde Tea Rooms hat das britische Flair der Teemahlzeit direkt aus London importiert. So bestehen Inventar und Speisekarte des Mathilde Tea Rooms zum Großteil aus wunderbaren, britischen Originalen. Selbst die Wand ist in ein Meisterwerk von Vivienne Westwood gehüllt.

Im London hat sich Mo alle Raffinessen der britischen Küche angeeignet und durfte sogar im 5 Sterne Haus Mandarin Oriental den Geheimnissen der kulinarischen Genüsse Englands auf den Grund gehen. Während ihrem England-Aufenthalt ist auch die Idee von ihrem eigenen kleinen Teeladen geboren. Siehe da: Seit 2013 schmückt Mathildes Tea Room den Norden Nürnbergs.

M = Mathilde = Monika?

Falsch. Man löse wie folgt: M = Mathilde = Mathildenstraße = Fürth. Doch was haben Fürth, Mathildes Tea Room und Monika gemeinsam? Die Antwort ist weniger offensichtlich, dafür aber durchaus plausibel. Mo hat in Fürth die Mathildenstraße bewohnt und Ihren Laden kurzerhand Mathilde genannt. So hat sie nicht nur Little Britain nach Nürnberg überführt, sondern auch einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Nürnberger-Fürther-Seelenfrieden geleistet.

mathilde_Content_05

mathilde_Content_04

mathilde_Content_03

mathilde_Content_02

mathilde_Content_01

mathilde_kontakt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s