Allgemein, Reise, Tipps

One Shot Not.

Leipzig durch 4 Augen.

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»Du rennst und rennst,
und das Glück rennt hinterher.«

Auf Reisen wird man schnell ungeduldig mit mir. Laufe ich durch unbekannte Straßen, bin ich stets auf der Suche. Auf der Suche nach dem noch Schöneren, dem Verborgenen, dem Unvorhergesehenen. Ich bin wie ein Entdecker, der von der Idee zu entdecken derartig besessen ist, dass er ab und an den Blick für die spontanen Besonderheiten verliert.

Neujahr lief ich wieder Gefahr, mich blind zu verlaufen. Wäre da nicht jemand gewesen, der mir seinen wunderbaren Blick auf die Leipziger Raritäten geliehen hätte. Lieblingsmenschen wissen es eben am besten.

I. Das Pariser Leipzig
– Café Maître

Milchkaffe und Brioche am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. In der fabelhaften Welt des Café Maître erwachte für einen kurzen Augenblick die Amelie in mir. Das charmante Kaffeehaus an der Karl-Liebknecht-Straße ist ein wunderbarer Ort zum Verweilen, morgens wie abends, ob allein oder zu zweit.

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CAFE MAITRE – Karl-Liebknecht-Straße 62 – 04275 Leipzig

II. Fleisch ist mein Kuchen
– Café Fleischerei

»Grüß Gott. Tritt ein. Bring Glück herein.« Mag das Glück vor dem Besuch kein treuer Begleiter gewesen sein, so stellt sich spätestens nach dem Betreten des kleinen Cafés das Glücksgefühl ein. Dazu bedarf es nicht einmal einer Wurst.

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CAFE FLEISCHEREI – Jahnallee 23 – 04109 Leipzig

III. Der namenlose Gitarrenspieler 2.0
– Galerie für zeitgenössische Kunst

Spätestens seit »Offen auf AEG« ist die Neue Leipziger Schule aus meiner imaginären Kunstsammlung nicht mehr wegzudenken. In der Galerie für zeitgenössische Kunst lässt sich nicht nur mein geliebtes Lubok käuflich erwerben, der Besuch lässt Raum und Zeit vergessen. Mit der deutschen Bahn im Nacken ein Wagnis.

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GFZK – Karl-Tauchnitz-Straße 9-11 – 04107 Leipzig

IV. Einen Tick anders auf dem Kopf
– Mrs. Hippie

Mal neu, mal alt, mal bekannt, mal unbekannt – anders ist es auf jeden Fall. Bei Mrs. Hippie wird man fündig, gerade dann, wenn man nicht auf der Suche ist. So war ich auch in Leipzig gut behütet – jenseits des Alltäglichen.

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MRS. HIPPIE – Karl-Liebknecht-Straße 36 – 04107 Leipzig

V. Das stereotype Stereo
– Tanzcafé Ilses Erika

Vielleicht ist das Tanzcafé Ilses Erika das uneheliche Kind vom Club Stereo. Wie dem auch sei, die Ilse alias Elsaß-Lothringen (Freudscher Versprecher?), hat sich nur wegen seinen Würstchen ein Stein in meinem Brett. Musik, Ort, Mensch – die Ilse hat alles, wo man gerne is(s)t.

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TANZCAFÈ ILSES ERIKA – Bernhard-Göring-Straße 152 – 04277 Leipzig

VI. Am Ende ein Fest
– Café Cantona

Am Ende ein Fest – oder einen Burger. Das Café Cantona kann alles: Von Burger über Nicht-Burger bis hin zu Kuchen. Mit dem wohl größten, fleischgewordenen Veggie-Burger im Magen, hätte die deutsche Bahn auf unserer Heimfahrt streiken können. Ich wäre nach Hause gelaufen, per pedes. Mein persönliches Highlight neben dem Inventar: Die Musik. Ein Hintergrund im Vordergrund.

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CAFÉ CANTONA – Windmühlenstraße 29 – 04107 Leipzig

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Tipps

Französisch to go.

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Smartes Dasein

Technische Geräte – Gebrauchsgegenstände. Ihre Lebzeiten sind meist von kurzer Dauer. Mehrere iPhones habe ich bereits auf dem Gewissen. An meiner Seite im Chaos zu überleben, ist für sensible Technik ein Ding der Unmöglichkeit. Die Traurigkeit über Verluste materieller Art ist zwar intensiv, aber schnell vorbei. Weniger smart lebt es sich auch ganz gut.

Mein jetziges iPhone und ich sind schon erstaunlich lange miteinander glücklich. Seit über einem Jahr begleitet es mich zum Joggen, spielt mir auf langweiligen Fahrten Musik vor und unterstützt mich dabei, mein Mitteilungsbedürfnis zumindest telefonisch zu befriedigen. Weitere Beschäftigungen wie Spiele lehnten wir bisher ab. Wir waren uns genug.

Hoffnung für die Sprachlosen.

Doch eine App hat meinen Spieltrieb hervorgeholt: »duolingo«. Englisch und Französisch für unterwegs.

Das Suchtpotential ist groß. Zu Schulzeiten auf tote Sprachen fokussiert, musste ich spätestens an der Uni feststellen, dass Altgriechisch und Latein zum luxuriösen Wissen gehören und im Alltag herzlich wenig bringen. Sprachlich eher unbegabt habe ich mich zu Studienzeiten schließlich doch an die sprachliche Vielfalt herangewagt. Mit mäßigem Erfolg. Meine Englischkenntnisse reichen zwar zum Überleben, im Fluss sind sie jedoch nicht. Der Französischkurs wurde nach den ersten drei Wochen abgebrochen. Ich wollte einfach nicht sprechen. Laut. Vor Anderen.

Nun lerne ich im Geheimen. Alleine. Und überrasche am Ende als Native Speaker, oder zumindest hörbar sprechend. Fremde Fremdsprachen.

Ein Freund hat mir die App vorgeführt. Ganz nebenbei. Nun ist sie ganz nebenbei zu meiner hauptsächlichen Nebenbeschäftigung mutiert. In kleinen spielerischen Lerneinheiten bessere ich überall, ob zu Fuß oder in der Bahn, meine Englischkenntnisse auf und lerne Französisch. Mein Umfeld, auch meine WG, mag verwirrt erscheinen, doch mir ist das egal. Theresa goes international.

»Je suis une femme.« Hat man solch bedeutungsvolle Sätze richtig geschrieben, aufgesagt oder verstanden, gibt es zur Belohnung Lingos – Herzchen. Das Prinzip Schule und Fleißkärtchen funktioniert auch heute noch. Ein weiterer Fortschritt im Bildungssystem: Tippfehler zählen nicht. Ach, wie wäre es wunderbar gewesen, wenn auch in der Schule Schreibfehler nicht benotet worden wären.

Mein Ziel: Xavier Dolans Meisterwerke auf Französisch gucken. Doch dafür muss ich noch einige Lingos sammeln.

»She is wearing a hat.« – Wie wahr.

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Cats Cosmos

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How to travel in an extraordinary way.

Fernweh hat sie schon immer geplagt. Doch im September wurde der Schmerz zu groß. Cathrin packte ihren Rucksack, ihr Sparschwein und machte sich auf und davon. Auf eigene Faust – Vox ist für Anfänger.

Erstes Reiseziel: Indonesien.
Reiseziele divers: Offen.
Rückflug: Offen.

Sorgen muss man sich nicht machen: Der blonde Wirbelwind ist ein Po-Po-Po-Pokerface, das sich mit viel Charme und Witz bis jetzt aus allen brenzligen Situationen erfolgreich davon stehlen konnte.

Auf cats-cosmos.de bleibt den (un-)freiwillig Zurückgebliebenen nichts verborgen. Zerstreut, verwirrt, verrückt, mutig, mit viel Humor und einer Portion Glück stürzt sich mein Lieblingsreisemädchen ins Abenteuer Weltreise und erzählt auf Ihrem spontan zur Reise gegründeten Blog von Ihren Erlebnissen irgendwo zwischen rosarot und kackbraun.

«Ich habe Soziologie studiert und habe es gehasst. Habe unbezahlte Praktika gemacht und habe sie geliebt. Ich hatte gute Jobs, beschissene Jobs und keine Jobs. Ich war in der Karibik und im bayerischen Wald.  Ich mag Bratwürste mit Kraut und Senf und liebe Laab Gai.»

Nun liebt Cathrin Thailand und Thailand liebt Cathrin.

Fortsetzung folgt auf: http://cats-cosmos.de
Viel Freude!
 

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