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Anwalt ohne Recht

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24. Januar

Tag des verfolgten Anwalts

24. Januar – Ein Tag der Anwälte. Der Anwälte ohne Recht. Der Anwälte, die verfolgt werden. Der Anwälte, die um ihr Leben fürchten müssen. Der Anwälte, die inhaftiert sind.

Was am 24. Januar geschah? Vor genau 28 Jahren wurden an diesem denkwürdigen Tag in Madrid vier spanische Gewerkschaftsanwälte von Neofaschisten ermordet. Im Gedenken daran wurde dieses Datum zum Tag des verfolgten Anwalts mit dem Ziel, eine weltweite Aufmerksamkeit für Anwälte zu generieren, die aufgrund ihrer Profession verfolgt, bedroht, oder getötet werden.

Auf Initiative von Amnesty International und dem Presseclub Nürnberg findet morgen auch in Nürnberg zu diesem Anlass eine Vortragsreihe rundum das Thema „Anwalt ohne Recht“ statt. Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Geschichten von 5 Anwälten, die im Kampf um das Recht ihr Recht verloren haben. Waleed Abu Al-Khair, Azimzhan Askarov, Spiyat Magomedova, Abdolfattah Soltani & Dr. Mohammed Al-Roken stehen exemplarisch für eine Vielzahl von Betroffenen auf der ganzen Welt.

Shirin Ebadi, die erste Richterin in der Geschichte des Iran und Vorsitzende eines Seants im Teheraner Stadtgericht, die ebenfalls das Schicksal des verfolgten Anwalts teilt, wird in einem weiteren Vortrag von ihrem Leben mit einer Profession, deren Ausübung sie den Freiheitsentzug kostete, berichten.

Den Tag des »Anwalts ohne Recht« eröffnet die Schauspielerin Patricia Litten, die aus dem Buch Ihrer Großmutter »Eine Mutter kämpft gegen Hitler« liest.

Am 24. Januar lohnt es sich auch für die Nichtanwälte unter uns den weltweit verfolgten Anwälten zu gedenken und die morgige Veranstaltung zu besuchen.

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How to wear sneakers.

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Wie mich im Alter von 29 Jahren die Liebe zu Turnschuhen fand.

Sport. Mord. Ein Wort fiel nie allein in einem Satz – 28 Jahre lang. Turnschuhe wurden kategorisch abgelehnt.

Vor ein paar Jahren startete ich meinen freiwilligen Erstversuch, sportlich aktiv zu werden: Aerobic für Fortgeschrittene. Zu diesem Zweck kaufte ich mir mein erstes Paar Turnschuhe. Bei Deichmann. Nichts stand mir ferner, als in Funktionskleidung zu investieren. Das war auch gut so. Ich scheiterte kläglich.

Joggen gegen Zucker.

Letztes Jahr war ich jedoch gezwungen umzudenken und stand vor einer schwierigen Wahl: Verzicht auf Muffins, Quarktaschen, Cupcakes & co oder Sport. Ich entschied mich fürs Joggen und rannte an einem schönen Herbsttag in dem besagten Traum aus Silber von Deichmann los. Der Anfang war hart, aber ich renne immer noch. Jetzt mit Quasi-Flügeln von Adidas an den Füßen. Und ja, ich muss gestehen, es fühlt sich immer besser an.

Wer Sport macht, darf Sneakers tragen. Mit Stolz.

Ob es wirklich am Sport lag, sei dahingestellt. Jedoch kam mit dem Joggen, die Freude am Schuh, insbesondere dem Turnschuh. Ein Entkommen gestaltet sich derzeit generell schwierig. Ob Model oder Freak, Nikes und co zieren beinahe jeden Fuß zu beinahe jeder Gelegenheit.

Von Nikes zu Stan Smith

Mit Nikes ging es los. Bunt natürlich. Ein euphorischer Fehlkauf, wie sich im Nachhinein herausgestellt hat. Doch der Wille zum sporadischen Turnschuhträger blieb. Und so folgte inspiriert vom Berliner Treiben der Kauf des Nike-Paars Nr. II. In Schwarz – sicher ist sicher. Die Liebe ist groß und, siehe da, von Dauer: Ich fühle sich nicht nur hippelig hipp, sondern auch schnell. Wie auf Federn durchlaufe ich den Tag. Der morgendliche Weg zum Zug – ein Kinderspiel.

Heute brachte der glückliche Postmann einer noch glücklicheren Theresa Sneaker-Paar Nr. III: Adidas Originals Stan Smith. Oh, wie sind sie schön. Ein Träumchen. So weiß, so grün, man möchte Tennis spielen gehen. Noch ein paar Monate zuvor hätte ich nicht geglaubt, dass ein blauer Karton mit drei weißen Streifen so viel Freude bereiten kann. Noch stehen sie auf einem imaginären Podest, heute Abend werden sie ausgeführt – Winter hin oder her.

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